Online-Zeitung für Richter und Anwälte

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Unter dem Namen "Justice - Justiz - Giustizia" wird am 26. Oktober die erste Schweizer Online-Richterzeitung online gehen. Herausgeber sind Stephan Gass, Kantonsrichter Basel-Landschaft, Regina Kiener, Ordinaria für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Bern sowie Thomas Stadelmann, Verwaltungsrichter in Luzern. Als Verlag tritt die Berner Dienstleisterin im Bereich Informatik und Recht Weblaw auf. Ziel der Zeitung ist es, einerseits über alle Fragen des Justizverfassungsrechts und der Justizorganisation zu informieren. Andererseits soll "Justice - Justiz - Giustizia" als offizielles Publikationsorgan der Schweizerischen Vereinigung der Richterinnen und Richter (SVR) als Diskussionsforum für die in der Judikative Tätigen, die an der Judikative Interessierten und die von der Judikative Betroffenen fungieren.
"Justice - Justiz - Giustizia" wird laut Herausgeber wissenschaftliche Aufsätze, Diskussionsbeiträge von Angehörigen der Justiz und Aussenstehenden, personelle Nachrichten über Angehörige der Justiz, Interviews, Kolumnen und die Mitteilungen der Richtervereinigungen enthalten. Zudem sollen die Urteile des Bundesgerichts, der kantonalen Instanzen sowie von ausländischen Gerichte publiziert werden, soweit diese die Justiz als solche betreffen.
Die Onlinezeitung soll viermal jährlich erscheinen. In einer E-Mail werden die Abonnenten jeweils eine Zusammenfassung der aktuellen Ausgabe sowie den Zugriff auf die Volltexte und das Archiv der Onlinezeitung erhalten.
Das Abonnement wird mit 85 Franken im Jahr zu Buche schlagen, Gruppenabonnemente soll es ab fünf Personen und ab 170 Franken (40 Personen 680 Franken) geben. Die erste Ausgabe wird kostenlos zugänglich sein.