Onlinebuchungen für Reisen nehmen wieder zu

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Die Bedeutung des Internets für Reisebuchungen wächst wieder. Insgesamt planen 70 Prozent der deutschsprachigen Internetnutzer dieses Jahr mindestens eine Reise. Von diesen geben vier von fünf Nutzern an, sich vor der Reisebuchung im Internet zu informieren. Zum Vergleich: Bei der Informationsbeschaffung über mögliche Finanzanlagen greift nur einer von fünf Nutzern auf Online-Quellen zu. Dies gemäss der W3B-Studie "Reisen im Internet" des Hamburger Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß. Weiterhin sind für Internetnutzer jedoch auch alternative Informationsquellen für die Entscheidungsvorbereitung bei Reisebuchungen wichtig. Über 60 Prozent nennen Freunde/Bekannte, 48 Prozent Zeitungen/Zeitschriften sowie 45 Prozent das Reisebüro als bevorzugte Informationsquellen.
38 Prozent der Internetnutzer gaben an, bereits einmal online Reisetickets gekauft zu haben. In den vorangegangenen zwei Jahren stagnierte dieser Anteil zwischen jeweils 33 und 34 Prozent. Ein ähnliches Resultat zeigt sich bei den gebuchten Reisen: Den 27 Prozent stehen Werte zwischen 21 und 23 Prozent in den vorangegangenen zwei Jahren gegenüber. Doch auch hier zeigt sich die weiterhin grosse Bedeutung des traditionellen Reisebüros deutlich. Zwar geben 59 Prozent der Internetnutzer mit Reiseplänen an, am liebsten online via Internet buchen zu wollen. Doch 50 Prozent der Befragten nennen auch das Reisebüro. 18 Prozent der deutschsprachigen Internetnutzer wollen überhaupt keine Reisebuchungen via Internet vornehmen. Befragt nach den Gründen gaben 30 Prozent die fehlende persönliche Beratung an. 20 Prozent werden von befürchteten Sicherheitslücken von Online-Reisebuchungen abgehalten.