Oracle darf PeopleSoft übernehmen

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Ein Bundesgericht in San Francisco hat Oracle die feindliche Übernahme erlaubt, denn sie sei nicht wettbewerbsverzerrend. Damit geht die Übernahmeschlacht zwischen den beiden Software-Riesen in die Endrunde. Im Juni 2003 hatte Oracle 5,1 Milliarden Dollar für PeopleSoft geboten, das Angebot aber bereits einen Monat später auf 7,3 Milliarden Dollar erhöht. Anfang Februar 2004 wurde das Angebot nochmals auf 9,4 Milliarden Dollar erhöht, um es im Mai durch das aktuelle Angebot von 7,7 Milliarden Dollar oder 21 Dollar pro Aktie zu ersetzen. Gegen die Übernahme hatten von Anfang an Oracle-Konkurrenten wie Microsoft, SAP und IBM kartellrechtliche Bedenken erhoben. Auch wenn diese nun abgewiesen wurden, ist die Übernahme noch lange nicht perfekt: Neben den PeopleSoft-Aktionären müssen auch die europäischen Kartellbehörden zustimmen. Und schliesslich hat der Richter den Kartellwächtern die Möglichkeit gegeben, gegen die Entscheidung innerhalb der kommenden zehn Tage Berufung einzulegen.