ORACLE kooperiert mit CERN Openlab

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Der Softwarekonzern Oracle Corporation hat die Zusammenarbeit mit CERN Openlab für DataGrid Applikationen bekannt gegeben. Oracle will bei der Entwicklung von neuen Grid-Computing-Technologien mitarbeiten sowie neue Computing- und Datenmanagement-Lösungen erforschen. Das Unternehmen unterstützt das CERN während drei Jahren mit insgesamt 1,5 Millionen Euro für die Ausstattung und Finanzierung von jungen Forschern, die die Oracle Database 10g innerhalb der anspruchsvollen Umgebung von CERN testen sollen. Zweck des CERN Openlab ist, die Zusammenarbeit von CERN-Forschern und Spezialisten von aussenstehenden Unternehmen bei der Entwicklung von Lösungen für Daten-Grids zu fördern. Im CERN Openlab für DataGrid-Applikationen, das Firmen wie Oracle, Enterasys Networks, HP, IBM und Intel zu seinen Partnern zählt, werden Prototypen von Grid-Anwendungen entwickelt und getestet. Zentral ist dabei ein einheitliches Entwicklungsprogramm auf Basis offener Standards. Der sich in der Entwicklung befindende Large Hadron Collider (LHC) am CERN ist das grösste wissenschaftliche Mess-System der Welt. Das LHC Computing Grid (LCG) wiederum könnte sich zur derzeit grössten und datenintensivsten Anwendung entwickeln, weil es die wichtigste Verbindung zwischen den LHC Detektoren, den rund zehntausend Teilchen-Forschern, und zehntausenden Computern weltweit darstellt. Mit diesem Computer-Grid werden Daten des LHC analysiert und Petabytes an Daten über Teilchen-Kollisionen auf Hinweise zur Entstehung des Universums gefiltert.