Oracle verzichtet auf die Aussage von Léo Apotheker
Der frühere SAP-CEO Léo Apotheker wird im Verfahren des US-Softwarekonzerns Oracle gegen SAP nicht aussagen.
2008 hat das SAP-Tochterunternehmen TomorrowNow unrechtmässig Programme von Oracle-Server heruntergeladen. "Industriespionage!", schrie Oracle, und klagte. Vor Gericht erscheinen sollte auch Ex-SAP-CEO Léo Apotheker.
Nun aber hat Oracle seine Strategie geändert: Die Aussage von Apotheker sei gar nicht mehr nötig, so die Anwälte. Man habe bereits genug Beweise aufgeführt, um zu belegen, dass er von den Urheberrechtsverstössen gewusst habe.
Oracle hatte es in den letzten Tagen nicht geschafft, Apotheker die erforderliche Zeugenvorladung zuzustellen. Dieser war abgetaucht und unauffindbar. Er befinde sich gerade auf Antrittsbesuch bei wichtigen Kunden, erklärte sein neuer Arbeitgeber HP die Abwesenheit.
Laut All Things Digital werden die Geschworenen nun ihre Beratungen aufnehmen. Hauptaufgabe wird es sein, die Höhe einer allfälligen Schadenersatzzahlung festzulegen. Oracle fordert von SAP rund 1 Milliarde US-Dollar.
Wenn der Chef seinen Morgenkaffee noch nicht hatte
Schweizer Start-up hilft Unternehmen beim Berechnen ihrer Quantenrisiken
LED-Fussball begeistert Fans in Dallas
Neue Cyberaufsicht kämpft mit Anlaufschwierigkeiten
Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next
Update: Winterthur findet neuen CIO in den eigenen Reihen
"Die steigenden Anforderungen stärken die Rolle der lokalen RZ-Anbieter"
Digitale Souveränität: Den Blick nach Japan wagen
Zwei Start-ups präsentieren Lösungen für weniger Bildschirmzeit