Outsourcing 2004: Weltweit wurden 825'000 IT-Arbeitsplätze exportiert
England, Frankreich, Deutschland sowie Hongkong, Japan und die USA haben im 2004 insgesamt 826'540 IT-Jobs im Wert von rund 51,6 Milliarden US-Dollar in die Billiglohnländer Indien, China, Brasilien, Mexico, Malaysia, sowie Polen, Rumänien und Russland ausgelagert. Top-Outsourcer des Jahres 2004 sind die USA und Japan, die hauptsächlich nach Indien und China auslagerten. Outgesourct wurden vor allem Dienstleistungen aus den Bereichen Kundenservice, Netzwerkadministration sowie Softwareentwicklung und -testing. Dies ergab eine Umfrage, die der Marktforscher Frost & Sullivan unter IT-Entscheidern in rund 14 Ländern durchgeführt hat. Der Export von IT-Jobs ist dabei von 2002 bis 2004 jährlich um 5,9 Prozent angestiegen. In Europa führt Deutschland die Liste der Outsourcer an: Seit dem Beginn des Outsourcing-Trends haben unsere deutschen Nachbarn IT-Jobs im Wert von 48,22 Milliarden US-Dollar exportiert. Nationen, die sich bereits ein Outsourcing-Verbot zugunsten der einheimischen IT-Arbeitsplätze überlegen, rät der Marktforscher ab: So ein Gesetz wäre nur sinnvoll, wenn es für alle outsourcenden Länder gelte. Ansonsten würden diese Nationen ihre Unternehmen nur behindern und zukünftige Arbeitsplätze zerstören.
Trotz anhaltendem Outsourcing-Boom wird laut Studie die Zufriedenheit mit IT-Unternehmen in Billiglohnländern nach wie vor durch kulturelle und sprachliche Probleme sowie damit einhergehende Missverständnisse getrübt.
Datenabfluss bei Softwarelieferanten
Update: Auch Berner Pensionskassen melden einen Cyberangriff
Uhr
"This might take more tokens than usual"
Wieso nicht auch alltägliche Probleme maximal optimieren
Uhr
Cyberangriff auf Onlinehändler
Asos bestätigt Datenleck nach gefälschter Push-Nachricht
Uhr
Report von Omdia
Markt für OLED-Monitorpanels wächst um fast 80 Prozent
Uhr
Interview mit Denis Machuel
Adecco-CEO: "Ein Unternehmen muss zunächst seine Prozesse in Ordnung bringen"
Uhr
Certificate Lifecycle Management
Zertifikate sicher verwalten, Risiken früh erkennen
Uhr
Neuer Chef fürs Team Digital Workplace
BDO übernimmt Microsoft-365-Spezialisten K-Con
Uhr
Neue Einigung mit Preisüberwacher
Swisscom darf Preisobergrenze für Glasfasernetz nicht erhöhen
Uhr
Swiss AI Jobs Report 2026
Schweizer KMUs buhlen um erfahrene KI-Fachkräfte
Uhr
Sicherheitslücke
Ricardo meldet Datenabfluss bei 890'000 Userkonten
Uhr