Passport-Lücke kann Microsoft teuer kommen
Die am Donnerstag bekannt gewordene Sicherheitslücke im Passport-Service könnte schmerzhafte Folgen für den Softwaregiganten Microsoft haben. Microsoft hat im vergangenen Herbst nach ähnlichen Vorfällen mit der US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) vereinbart, der Sicherheit von Passport in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zu widmen und zukünftig den Schutz persönlicher Verbraucherdaten sicher zu stellen. Für allfällige Verstösse gegen die Vereinbarung wurde eine Strafe von 11000 Dollar pro Nutzer vereinbart. Die FTC prüft nun laut Berichten in verschiedenen amerikanischen Medien, ob Microsoft mit dem gemeldeten Vorfall gegen die Vereinbarung verstossen hat. Da rund 200 Millionen User die Passport-Dienste nutzen (u.a. Hotmail- und MSN-Messenger-User), liesse sich die Busse bis auf 2,2 Billionen Dollar hochrechnen. Ein volles Ausschöpfen dieses Strafrahmens ist allerdings nicht zu erwarten.
Ein pakistanischer Computersicherheits-Berater hatte die Lücke entdeckt, nachdem sein eigenes Passport-Konto manipuliert worden war. Er fand durch kurzes Herumprobieren heraus, dass er mit einem einfachen Befehl auf einer bestimmten Microsoft-Webseite Zugang zu beliebigen Passport-Konten bekam. Der Nachrichtenagentur AP sagte er, dass er dazu bloss vier Minuten gebraucht habe und weiter: Es war so einfach zu machen. Jeder hätte es tun können. Gemäss anderen Medienberichten habe das Sicherheitsloch sieben Monate bestanden. Es wurde mittlerweile geschlossen, wie Microsoft meldete.
Nach Datenabfluss bei PK Softech
Update: Ransomware-Gruppe Akira fordert Lösegeld für Daten von über 100'000 Bundesangestellten
Uhr
BACS warnt
Betrüger nutzen Hotelbuchungsdaten für Twint-Phishing
Uhr
Mehr Kontrolle für regulierte Branchen
Update: Microsoft erweitert Sovereign Cloud um Kontrollfunktionen
Uhr
Swiss Cyber Storm 2026
Wie man Schatten-IT verhindert - oder sie wenigstens schützt
Uhr
Hosttest-Publikumswahl
Metanet wird zum Schweizer Webhoster des Jahres 2026 gekürt
Uhr
Hintergrund
Wie sich die Schweiz eine ausgewogene KI-Zukunft sichern kann
Uhr
"I want you to throw more tokens at that"
CEOs und ihre Token-Rechnungen
Uhr
KI im Browser
ChatGPT liest und steuert jetzt Chrome-Tabs
Uhr
Karsten Donnay von der UZH im Interview
Wie Bevölkerung, Unternehmen und Politik die KI-Zukunft gestalten können
Uhr
BACS ruft zum Handeln auf
Kritische PHP-Sicherheitslücken machen Websites angreifbar
Uhr