PKI-Anbieter kritisieren die Anerkennungsstelle KPMG
Seit Oktober gibt es in der Schweiz drei anerkannte Anbieter von digitalen Zertifikaten. Swisscom Solutions schaffte die Anerkennung als Erste im Dezember 2005, Quo Vadis folgte im April 2006 und die Post-Tochter Swiss Sign als bisher letzte im Oktober 2006. "Wir mussten feststellen, dass die Anerkennung, die wir mit viel finanziellem und personellem Aufwand angestrebt haben, nicht automatisch für jene Bereiche, in denen heute digitale Signaturen unabdingbar sind, eingesetzt werden kann", beklagt sich etwa Quo-Vadis-CEO Carl Rosenast gegenüber der Netzwoche. Damit meint er vor allem den von der eidgenössischen Steuerverwaltung geregelten elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen. Zwar hat sich die Steuerverwaltung schon früh dafür eingesetzt, dass Unternehmen mehrwertsteuerrelevante Rechnungsdokumente untereinander elektronisch austauschen können und hat auf provisorischer Basis das in Deutschland akkreditierte TC Trustcenter als Zertifikatlieferant zugelassen. Doch auch ein Jahr nach der Zertifizierung von Swisscom Solutions läuft die Übergangsfrist noch immer, denn diese aufzuheben bräuchte einen neuen Erlass. Sauer stösst den drei Zertifizierungsanbietern auch auf, dass sie auf der Site der Steuerverwaltung nicht genannt werden.
Zudem kritisierten Swiss Sign und Quo Vadis KPMG, die einzige Anerkennungsstelle für Anbieter von digitalen Zertifikaten in der Schweiz. "Dass es in der Schweiz nur einen Anbieter gibt für die Anerkennung, ist nicht unproblematisch", meint etwa Peter Delfosse, CEO der Post-Tochter DCL Data Care, wo auch Swiss Sign organisatorisch angesiedelt ist.
Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 45 von heute Mittwoch.
Zudem kritisierten Swiss Sign und Quo Vadis KPMG, die einzige Anerkennungsstelle für Anbieter von digitalen Zertifikaten in der Schweiz. "Dass es in der Schweiz nur einen Anbieter gibt für die Anerkennung, ist nicht unproblematisch", meint etwa Peter Delfosse, CEO der Post-Tochter DCL Data Care, wo auch Swiss Sign organisatorisch angesiedelt ist.
Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 45 von heute Mittwoch.
"These go to eleven …"
Wenn laut nicht laut genug ist
Uhr
20 Milliarden US-Dollar
Bei OpenAI wächst der Umsatz mit der Rechenleistung
Uhr
SEO-Poisoning
Cyberkriminelle manipulieren Google-Suchergebnisse
Uhr
Alex Karp am WEF 2026
Palantir-CEO warnt vor KI-Euphorie und sieht Fachkräfte im Vorteil
Uhr
Lenovo verteidigt Spitzenposition
Globaler PC-Markt wächst um 9,1 Prozent
Uhr
Beitrag
85% Weniger Ransomware Risiko dank neuer Methode
Uhr
Best of Swiss Apps Winner Talk
Wie die Umsetzung von UX und Barrierefreiheit gelingt
Uhr
Remote Code Execution in Webex Calling
Cisco schliesst kritische RCE‑Schwachstelle
Uhr
Palo Alto Networks
State of Cloud Security Report 2025: Wenn 25 Minuten über den Erfolg entscheiden
Uhr
Kooperation
Swisscom und Swisspower stärken die Cyberresilienz des Energiesektors
Uhr