Pop-up-Patent-Halter will abkassieren

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Ursprünglich hat Brian Shuster mit Pornosites Geld verdient, jetzt will er Lizenz-Gebühren für Pop-ups eintreiben. Dazu hat der umtriebige US-Amerikaner extra ein Unternehmen gegründet, namens Ideaflood Inc. Shuster hat das, was er ein Pop-Up-Patent nennt, 1998 unter dem Namen Traffic Management Utility registrieren lassen. Gemäss Shuster haben Pop-ups in allein in den Websegmenten Online-Casinos und Sex im Jahr 2002 einen Umsatz von 9,25 Milliarden US-Dollar generiert. Von dem Kuchen will er sich nun ein Stück abschneiden. Der von MSNBC zitierte Patent-Experte Greg Aharonian ist jedoch skeptisch, dass es Shuster gelingen wird, das Patent in einen Goldesel zu verwandeln. Auch die Klage Amazons gegen Barnes & Noble, wegen Verwendung deren 1-Click-Buy-Systems sei nicht erfolgreich gewesen, begründet Aharonian seine Skepsis. Die Klage von British Telecom gegen Prodigy, wegen Verwendung der eigenen Hyperlinking-Technologie durch Prodigy sei sogar nicht mal aufgenommen worden. Shuster ist davon unbeirrt und plant schon neue Technologien anzumelden. Dazu gehören etwa Audio Pop-Ups, die sich nicht schliessen lassen und versteckte Frames die sich im Browser einnisten und den User zu anderen Websites schicken.