KI-Start-up Exa lässt sich in Zürich nieder
Das US‑amerikanische KI‑Start‑up Exa eröffnet sein erstes europäisches Büro in Zürich, das sich auf Forschung und Entwicklung im Bereich maschinelles Lernen konzentrieren soll. Den neuen Standort gründeten zwei ehemalige Google-Mitarbeiter; Max Buckley übernimmt die Leitung.
Das US‑amerikanische KI‑Start-up Exa kündigt die Eröffnung seines ersten europäischen Büros in Zürich an. Die Niederlassung wird sich der Forschung und Entwicklung im Bereich maschinelles Lernen widmen, wie Exa mitteilt. Gegründet worden sei das Zürcher Büro von Felix Kroner und Max Buckley - zwei ehemaligen Google‑Mitarbeiter. Buckley werde die Leitung des Standorts übernehmen, schreibt Exa.
Gegründet 2021 in San Francisco, entwickelt Exa KI-gestützte Forschungstechnologien, insbesondere in den Bereichen neuronale Suche, Embedding‑Modellen und Informationswiedergewinnung. Ihre Neural‑Search‑Technologie ermögliche es grossen Sprachmodellen, das Web zu durchsuchen und relevante Inhalte über eine dedizierte API zu extrahieren.
Zudem habe das Unternehmen im September 2025 in einer Serie‑B‑Finanzierungsrunde 85 Millionen US-Dollar eingenommen, was den Unternehmenswert auf rund 700 Millionen US-Dollar steigen lasse. Zu den Investoren zählen laut Angaben auf der Unternehmenswebsite Nvidia, Lightspeed, Benchmark und Y Combinator.
Die Eröffnung des neuen Büros sei Teil einer grösseren Dynamik: Mehrere US‑Unternehmen, die sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert haben, verstärken derzeit ihre Präsenz in Europa. Wie Exa schreibt, gehört Zürich zu den "am schnellsten wachsenden KI-Zentren Europas". In Zürich haben sich auch viele andere KI‑Akteure wie Google Deepmind, Nvidia, Meta, OpenAI und Anthropic niedergelassen. Zudem begründet Exa seine Wahl des neuen Standorts auch mit hiesigen akademischen Institutionen wie der ETH Zürich, die Zürich "zu einem der führenden europäischen Anziehungspunkte für KI-Talente" mache.
Zudem soll die Niederlassung dem Start-up ermöglichen, näher an seine europäischen Kunden zu rücken und KI‑Forscher zu rekrutieren, ohne dass diese in die USA umziehen müssen.
Auch das KI-Start-up Wonderful hat sich mit seiner Plattform Wonderful AI in Zürich niedergelassen. Den Markteintritt begleitet der ehemalige Google-Cloud-Schweiz-Chef Roi Tavor, wie Sie hier lesen können.
CEOs und ihre Token-Rechnungen
Update: Microsoft erweitert Sovereign Cloud um Kontrollfunktionen
Wie man Schatten-IT verhindert - oder sie wenigstens schützt
Betrüger nutzen Hotelbuchungsdaten für Twint-Phishing
Update: Ransomware-Gruppe Akira fordert Lösegeld für Daten von über 100'000 Bundesangestellten
Kritische PHP-Sicherheitslücken machen Websites angreifbar
Wie sich die Schweiz eine ausgewogene KI-Zukunft sichern kann
ChatGPT liest und steuert jetzt Chrome-Tabs
Wie Bevölkerung, Unternehmen und Politik die KI-Zukunft gestalten können