Post lanciert die elektronische Unterschrift Postzertifikat
Heute Mittwoch lanciert die schweizerische Post die elektronische Unterschrift "Postzertifikat". Damit können Dokumente, die bisher aus rechtlichen Gründen per Einschreiben versandt werden mussten, auf dem elektronischen Weg verschickt werden. Die Postzertifikate dienen als Grundlage für elektronische Identitäten und funktionieren in der digitalen Welt wie ein Pass oder eine Identitätskarte, so die Post. Sie stellen in Form einer digitalen Signatur sicher, dass Dokumente beim Datenaustausch zuverlässig aus- und zugewiesen werden können. Anwendungsgebiete für diese elektronische Signatur sieht die Post etwa im Austausch von Rechtsdokumenten, Vertragsabschlüsse oder Verfahren mit Behörden, bei denen ein Identitätsnachweis erforderlich ist. Man sei sich bewusst, dass es Zeit brauche, bis sich das Angebot in den Prozessen von Wirtschaft und Verwaltung etablieren könne, so die Post. Daher richten sich die Produkte zuerst an Geschäftskunden und Verwaltungen. Privatanwender sollen zu einem späteren Zeitpunkt bedient werden.
Das Verfahren funktioniert folgendermassen: In einem ersten Schritt meldet sich der Interessent auf der Website an, wählt das gewünschte Zertifikat und druckt das Registrierungsformular aus. In einem zweiten Schritt muss er persönlich zu einer der autorisierten Poststellen gehen, um das ausgefüllte Formular abzugeben und sich auszuweisen. Im Gegenzug erhält er für 90 Franken ein Starter Kit, das unter anderem eine Installations-CD, eine Chipkarte mit dem Schlüssel, ein USB-Lesegerät, ein Passwortblatt und eine CD mit der Applikation zum Benutzen der Plattform Incamail für den Versand von elektronisch eingeschriebenen Briefen enthält.
Spezialist für Supply Chain Security
Aricoma übernimmt Schweizer Unternehmen Dentsu Tracking
Uhr
Chips werden Mangelware
KI-Boom bringt Halbleiter-Hersteller ans Limit
Uhr
1. Halbjahr 2026
Also steigert Konzerngewinn um 61 Prozent
Uhr
Vorzugsaktien für Aufsichtsstiftung
Infomaniak bereitet Börsengang vor
Uhr
BACS warnt
So variantenreich tricksen Betrüger mit Deepfakes
Uhr
Umstrittene Gründer, viele offene Fragen
Update: Dream Security liebäugelt mit Schweizer Cybersecurity-Markt
Uhr
MAI-Cyber-1-Flash
Microsoft lanciert KI-Modell zur Erkennung und Behebung von Schwachstellen
Uhr
Bogenschiessen wie Odysseus? Hut retten wie Indy?
So realistisch sind die Heldentaten in Hollywood-Filmen
Uhr
Roman Bachmann
Switch Cloud unter neuer Leitung
Uhr
Lernende, Kunden und Partner betroffen
Update: Datenabfluss bei Genfer Stiftung für Erwachsenenbildung schwerer als gedacht
Uhr