Post lanciert die elektronische Unterschrift Postzertifikat
Heute Mittwoch lanciert die schweizerische Post die elektronische Unterschrift "Postzertifikat". Damit können Dokumente, die bisher aus rechtlichen Gründen per Einschreiben versandt werden mussten, auf dem elektronischen Weg verschickt werden. Die Postzertifikate dienen als Grundlage für elektronische Identitäten und funktionieren in der digitalen Welt wie ein Pass oder eine Identitätskarte, so die Post. Sie stellen in Form einer digitalen Signatur sicher, dass Dokumente beim Datenaustausch zuverlässig aus- und zugewiesen werden können. Anwendungsgebiete für diese elektronische Signatur sieht die Post etwa im Austausch von Rechtsdokumenten, Vertragsabschlüsse oder Verfahren mit Behörden, bei denen ein Identitätsnachweis erforderlich ist. Man sei sich bewusst, dass es Zeit brauche, bis sich das Angebot in den Prozessen von Wirtschaft und Verwaltung etablieren könne, so die Post. Daher richten sich die Produkte zuerst an Geschäftskunden und Verwaltungen. Privatanwender sollen zu einem späteren Zeitpunkt bedient werden.
Das Verfahren funktioniert folgendermassen: In einem ersten Schritt meldet sich der Interessent auf der Website an, wählt das gewünschte Zertifikat und druckt das Registrierungsformular aus. In einem zweiten Schritt muss er persönlich zu einer der autorisierten Poststellen gehen, um das ausgefüllte Formular abzugeben und sich auszuweisen. Im Gegenzug erhält er für 90 Franken ein Starter Kit, das unter anderem eine Installations-CD, eine Chipkarte mit dem Schlüssel, ein USB-Lesegerät, ein Passwortblatt und eine CD mit der Applikation zum Benutzen der Plattform Incamail für den Versand von elektronisch eingeschriebenen Briefen enthält.
Ines Stutz
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