Preisüberwacher: Zu hohe Preise bei Kabelfernsehen und Telekommunikation häufigste Beschwerden

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Im letzten Jahr haben die Klagen von Schweizer Konsumenten wegen zu hoher Preise deutlich zugenommen: Beim Eidgenössischen Preisüberwacher gingen 1395 Beschwerden ein, 46 Prozent mehr als im Vorjahr, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist.
Beim Preisüberwacher, dessen Position seit August 2004 der ehemalige SP-Nationalrat Rudolf Strahm bekleidet, können Private Meldungen einreichen. 172 Preisbeschwerden betrafen das Gesundheitswesen und dabei insbesondere die Medikamentenpreise. 169 Meldungen richteten sich gegen das Kabelfernsehen, hier besonders bezüglich der Kanalmigration von analog zu digital, und 164 gegen die Preise in der Telekommunikation. Hier wehrten sich die Konsumenten vor allem gegen Swisscom und zu hohe Handy-Tarife.