Rückstellungen bei Swisscom IT Services: Probleme mit den SBB-Clients

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Die Rückstellungen von 49 Millionen Franken, die Swisscom IT Serivces im ersten Halbjahr vornehmen mussten, erhärten den Verdacht, die Swisscom-Tochter habe sich seine externen Aufträge nur durch Dumpingpreise angeln können. Swisscom weist diese Vorwürfe zurück: Man habe zu keiner Zeit systematisch unter rentabeln Preisen geboten, erklärte Swisscom-Sprecher Josef Huber gegenüber der Netzwoche.
Gemäss Swisscom betreffen die Rückstellungen Vertragsrisiken im Projektgeschäft. Swisscom IT Services habe vor allem Probleme beim SBB-Outsourcing-Deal und im Bereich E-Health, sagten Branchenkenner gegenüber der Netzwoche. Bei ersterem war die Übernahme der Clients, Daten-Server, Citrix-Serverfarm, Verkaufsgeräte und des Helpdesks von T-Systems per April geplant. Dieser Termin hat sich immer wieder verschoben. Gemäss Huber ist aber die Umstellung im Juli angelaufen und soll bis Oktober abgeschlossen sein. Im Bereich E-Health liefert sich Swisscom IT Services derzeit hauptsächlich mit dem US-Outsourcer CSC eine Schlacht um die Vorherrschaft.
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