SAP-Gründer Hopp: Microsoft-Fusion hätte Charme gehabt
Die zu Beginn der vergangenen Woche bekannt gegebenen Fusionsgespräche zwischen Microsoft und SAP beschäftigen die Deutsche Wochen- und Sonntagspresse weiterhin. So bekannte sich SAP-Mitgründer Dietmar Hopp gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zur Eigenständigkeit des grössten europäischen Softwarehauses: "Wir schaffen es allein." Er räumte indes ein, dass eine Fusion einen gewissen Charme gehabt hätte: "Das wäre ein unschlagbares Gebilde geworden." Allerdings, so präzisierte Hopp, wäre nie von "Geschlucktwerden" die Rede gewesen: "Ich hätte beispielsweise darauf gedrängt, dass SAP ein Unternehmen mit Sitz in Deutschland bleibt und dass hier keine Stellen abgebaut würden", sagte er. Als Grund dafür, weshalb die Option einer Fusion mit Microsoft letztlich ausgeschlagen wurde, nannte Hopp die schwierige Integration und das Erfolgsrisiko – ein Befund der sich auch mit seinem Bauchgefühl decke. Klar ist, dass es eine Fusion unter sehr ungleichen Partnern geworden wäre. So bringt es SAP derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 50 Milliarden Dollar, Microsoft indes auf 280 Milliarden Dollar.
Merkwürdiges aus dem Web
KI führt Wanderer aufs Glatteis
Uhr
Freihänder an CMI
Zürich beschafft Geschäftsverwaltungslösung für fast 4,4 Millionen Franken
Uhr
Focus: Responsible AI
Eine verantwortungsvolle KI-Nutzung braucht mehr als nur Vertrauen
Uhr
Editorial
The Joy of Prompting
Uhr
Company Profile
Zeix macht KI alltagstauglich
Uhr
Responsible AI
Am 14. Oktober erscheint die neue Netzwoche
Uhr
Kolumne: Digitale Transformation der IT
Wenn die KI durchdreht: CIO in the Lead
Uhr
Wild Card von Thomas Dübendorfer
Angel Investing in der Schweiz und in Afrika
Uhr
Cornelia Diethelm im Interview
Wo Responsible AI heute noch zu kurz greift
Uhr
Focus: Responsible AI
KI-Sicherheit und Governance brauchen Beweise statt Glauben
Uhr