SAP-Gründer Hopp: Microsoft-Fusion hätte Charme gehabt

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Die zu Beginn der vergangenen Woche bekannt gegebenen Fusionsgespräche zwischen Microsoft und SAP beschäftigen die Deutsche Wochen- und Sonntagspresse weiterhin. So bekannte sich SAP-Mitgründer Dietmar Hopp gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zur Eigenständigkeit des grössten europäischen Softwarehauses: "Wir schaffen es allein." Er räumte indes ein, dass eine Fusion einen gewissen Charme gehabt hätte: "Das wäre ein unschlagbares Gebilde geworden." Allerdings, so präzisierte Hopp, wäre nie von "Geschlucktwerden" die Rede gewesen: "Ich hätte beispielsweise darauf gedrängt, dass SAP ein Unternehmen mit Sitz in Deutschland bleibt und dass hier keine Stellen abgebaut würden", sagte er. Als Grund dafür, weshalb die Option einer Fusion mit Microsoft letztlich ausgeschlagen wurde, nannte Hopp die schwierige Integration und das Erfolgsrisiko – ein Befund der sich auch mit seinem Bauchgefühl decke. Klar ist, dass es eine Fusion unter sehr ungleichen Partnern geworden wäre. So bringt es SAP derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 50 Milliarden Dollar, Microsoft indes auf 280 Milliarden Dollar.