SAP kann SAP SI nicht komplett übernehmen

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Nach dem Ablauf der Annahmefrist für das öffentliche Kaufangebot an die aussenstehenden Aktionäre der SAP Systems Integration AG (SAP SI) wird SAP AG rund 90,01 Prozent der Aktien an der SAP SI halten. Dies teilte SAP am 1. Juni mit. Die SAP AG werde das Kaufangebot an die aussenstehenden Aktionäre der SAP SI nicht verlängern und auch keine Aufstockung des Angebots vornehmen. Ursprünglich hatte SAP geplant, ihre Beteiligung an der SAP Systems Integration AG von derzeit 70 Prozent auf bis zu 100 Prozent zu erhöhen. Mit einem Anteil von 95 Prozent hätte SAP die rechtlich selbstständige Tochter auflösen können. Ziel des Angebots der SAP AG ist eine stärkere Integration der SAP SI mit der globalen Beratungs- und Serviceorganisation des SAP-Konzerns. Durch die Zusammenführung aller Beratungskapazitäten will SAP seinen Kunden insbesondere service-orientierte Geschäftsprozesse auf Basis der Integrations- und Anwendungsplattform SAP NetWeaver schneller und flexibler zur Verfügung stellen. "Die erreichte Anteilsquote erleichtert die beabsichtigte Zusammenführung der Beratungskapazitäten im SAP-Konzern", sagte Werner Brandt, Finanzvorstand der SAP AG.