SAP vertraut auf Schweizer Sicherheit
Secude hat angekündigt ihren Geschäftsbereich der Application-Security an die SAP AG zu verkaufen. Die Transaktion zwischen den langjährigen Partnern im Bereich der Software Security ist für den 1. Februar 2011 geplant. Zudem sind für dieses Jahr bei SAP weniger Neueinstellungen geplant.
Ziel dieser Akquisition sei es, die Softwarelösungen Secure Login und Enterprise Single Sign-On von Secude zu übernehmen erklärt SAP. Damit will man in der Lage sein, Kunden eine sichere Client-Server-Kommunikation anbieten zu können, ohne auf Drittanwendungen angewiesen zu sein. Dazu sollen die Programme in das eigene Produktportfolio integriert werden.
Trotz der Teilveräusserung wird Secude als eigenständige Gesellschaft weiter bestehen und den Fokus auf das Lösungs- und Produktportfolio im Bereich Datenschutz legen. Der Abschluss der Transaktion zwischen SAP und Secude ist für den 1. Februar 2011 geplant. Die Auslieferung von Secure Login an Kunden soll im zweiten Quartal in 2011 beginnen.
Secude ist Anbieterin von Software für die Verwaltung von Benutzerprofilen und Zugriffsberechtigungen (Identity- und Access-Management) mit Standort in Emmeten. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit fünfzehn Jahren im Bereich Sicherheitssoftware zusammen.
Weniger Neueinstellungen für 2011
SAP scheint weiterhin auf Sparkurs zu bleiben um die operative Marge erhöhen zu können. Diese liegt im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Oracle niedriger, wie die Financial Times Detuschland (FTD) berichtet. Wie bei anderen Firmen auch, will man dazu am Personal sparen und nur wenige neue Kräfte anstellen. Freie Stellen sollen zunächst intern besetzt werden. Angelika Damman, zuständiges Vorstandsmitglied bei SAP, soll eine entsprechende interne Weisung erlassen haben. Danach soll dieses Jahr sehr gewählt neu rekrutiert werden. "SAP will sein internes Potenzial ausnutzen und möglichst seine eigenen Leute weiterentwickeln", erklärt SAP gegenüber der FTD.
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