SBB-Panne: Mitarbeiter wollte defektes Elektronikteil auswechseln
Laut einem Bericht der "NZZ am Sonntag" war der manuelle Eingriff eines Mitarbeiters der Grund für die EDV-Panne vom letzten Monat, bei der die Züge rund um den Zürcher Hauptbahnhof still standen. Der Mitarbeiter habe am Zentralstellwerk in Zürich eine Elektronik-Baugruppe ausgewechselt, weil er meinte, dass sie defekt sei. Diese Manipulation habe zu einer Kettenreaktion von Fehlermeldungen geführt, wie Hansjörg Hess, Chef der SBB-Infrastruktur gegenüber der NZZaS erklärte. Die Datenüberflutung sei so stark gewesen, dass auch die Backup-Systeme überfordert gewesen waren. Die Ironie der Geschichte: Der Eingriff des Mitarbeiters wäre gar nicht nötig gewesen, da die Baugruppe gar nicht defekt war. Ende Februar will die SBB entscheiden, was in Zukunft zur Verhinderung solcher Pannen zu tun sei.
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