Schwache Schweizer Dotcom-Markenlandschaft

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In der Schweiz haben die Marken der New Economy den Sprung in die Riege der Powermarken noch lange nicht geschafft. Dies ergab die in der Schweiz und weiteren 39 Ländern durchgeführte Studie BrandAsset Valuator der Young&Rubicam Gruppe. Für die Befragung in der Schweiz zu mehr als 1000 Marken war Advico Young & Rubicam, Zürich-Gockhausen, zuständig. Die Marken wurden dabei nach den Dimensionen Differenzierung, Relevanz, Wertschätzung und Vertrautheit beurteilt. Die Studie zeigt, dass keine der New-Economy-Marken den Sprung in die vorderen Ränge geschafft hat. Rolf Zimmermann, Chef Strategische Planung bei AY&R und Mitverfasser der Studie, erklärt in der heutigen Ausgabe der WerbeWoche, dass sich die Werbung der meisten Dotcomfirmen stark gleiche und rät diesen, sich klarer zu differenzieren und nicht wie bisher nur in die Bakanntheit ihrer Marke zu investieren. Auch für Dotcomfirmen, so Zimmermann, würden die gleichen Gesetze des Markenaufbaus gelten. Erfolgsbeispiele junger Marken wie Smart oder Nokia zeigen laut den Autoren der Studie, dass Markenstärke nicht nur mit dem Alter zusammenhängen muss. Zu den 20 stärksten Marken in der Schweiz gehören 14 einheimische Marken. Im Vergleich zum europäischen Gesamtbild haben in der Schweiz vor allem Marken aus dem Food-Bereich eine starke Position: Lindt, Thomy, Tilsiter, Rivella, Sinalco, Toblerone, Zweifel, Greyerzer und Emmentaler lassen grüssen.