Schweizer E-Commerce hat sich verdoppelt

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Der Schweizer E-Commerce konnte zwischen Dezember 2003 und Dezember 2005 einen Besucherzuwachs von 49,7 Prozent verzeichnen, wie eine Erhebung von Nielsen//NetRatings und MMXI Switzerland zeigen. Im Dezember 2005 hatten E-Commerce-Websites eine Unique Audience von über 2,03 Millionen. Zwei Jahre davor waren es 1,36 Millionen.
Die beliebteste E-Commerce-Site in der Schweiz ist eBay. Die Auktions-Site legte zwischen Dezember 2004 und Dezember 2005 31,4 Prozent an Unique Audience zu und erreicht damit 25,8 Prozent der Internetbevölkerung. Es folgt Ricardo mit einem Zuwachs von 35,6 Prozent, was einer Reichweite von 18,3 Prozent entspricht, Amazon mit 33,2 Prozent Zuwachs und einer Reichweite von 15,4 Prozent, Coop mit 50,4 Zuwachs (11,3 Prozent Reichweite) und Migros mit 80,6 Prozent Zuwachs (8,3 Prozent Reichweite).
Der Versandhandlesverband bestätigt die Zahlen der Studie: Laut Verband betrug der Online-Anteil des hiesigen Consumer-Versandhandels im Jahr 2003 erst 10,3 Prozent. Ende 2005 hatte er die 20-Prozent-Marke überschritten.
Zwischen dem ersten Quartal 2005 und dem vierten Quartal 2005 ist bei den Online-Versandhändlern jedoch nicht nur die Reichweite gewachsen, sondern auch die Zeit, die online verbracht wurde: So verbrachte eine Person Ende Jahr eine Stunde und 49 Minuten auf E-Commerce-Websites, was einem Anstieg von 31,7 Prozent entspricht. Die durchschnittliche Anzahl der Besuche auf diesen Sites wuchs um 22,8 Prozent von auf 19,3 pro Person.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2005 war der Anteil der älteren Besucher auf E-Commerce-Websites im vierten Quartal wesentlich höher. Männer über 65 Jahre waren im ersten Quartal 2005 um 24 Prozent stärker auf E-Commerce Websites vertreten als in der Gesamtbevölkerung. Im vierten Quartal verschob sich der Anteil weiter auf 58 Prozent. Aber auch der Anteil der Frauen zwischen 50 und 64 Jahren verschob sich von 32 Prozent im ersten Quartal 2005 auf 59 Prozent im vierten Quartal 2005.
Auf E-Commerce-Websites unterrepräsentiert sind vor jedoch allem die jüngeren Internetnutzer. Dies hänge unter anderem damit zusammen, dass sie über weniger Zahlungsmittel und –wege, verfügen, wird in der Studie begründet.