Schweizer KMU entdecken das Internet

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Immer mehr KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen) benutzen das Internet. Von rund 2000 befragten Unternehmen gaben 65 Prozent an, online zu sein. Dies bedeutet eine Steigerung von knapp 20 Prozent in den letzten drei Jahren. Nur noch 8 Prozent der Unternehmen mit einem Computer beabsichtigen nicht, in absehbarer Zeit das Internet zu nutzen. 15 Prozent der Schweizer KMUs arbeiten noch ohne Computer. Zu diesen Resultaten kommt eine Studie der Task Force KMU des Staatssekretariats für Wirtschaft, welche im März 2002 zum dritten Mal durchgeführt wurde. Über 80 Prozent der KMU mit Internetzugang verwenden heute E-Mail und 40 Prozent verfügen über eine eigene Website. Beim E-Commerce wird mehr eingekauft als verkauft: 28 Prozent der Unternehmen mit Internet kaufen über das Netz ein, aber nur 13 Prozent verwenden dieses Medium zum Verkauf. Viele KMU sind der Ansicht, dass sich ihre Produkte für das Internet nicht eignen. Zudem befürchten sie zu grosse Veränderungen der Geschäftsprozesse, wollten sie das Internet intensiver nutzen. Wie die Studie weiter aufzeigt, werden die KMU der Schweiz im laufenden Jahr zusammen 2,7 Milliarden Franken für den Kauf von Internetdienstleistungen einsetzen. Diese Investitionen sollen in erster Linie dazu dienen, die Kommunikation zu verbessern und die Bearbeitungszeiten zu verkürzen. Aufgrund der eingeholten Informationen schliessen die Autoren der Studie, dass die Arbeitsplätze in der Schweiz nun zunehmend vernetzt werden. Eine Integration der Geschäftsprozesse wird aber erst im Laufe der nächsten Jahre stattfinden. Und, noch ist das Internet für die KMU nicht geschäftskritisch.