Schweizer Startup Keylemon geht mit Gesichtserkennungs-Software an den Start
Der Schweizer Startup Keylemon hat sich auf biometrische Gesichtserkennung für Computer-Logins spezialisiert und ist jetzt mit zwei Lösungen auf den Markt getreten: LemonLogin und LemonScreeen. Lemonlogin verifiziert den User beim Starten des Computers via Webcam und öffnet die entsprechende Windows-Session. Lemonscreen ist während der Arbeit am Computer im Betrieb und überprüft laufend, ob der User noch vor dem Monitor sitzt. Verlässt der Benutzer seinen Arbeitsplatz, verriegelt sich der Rechner. Kommt der User zurück entriegelt er sich automatisch.
Die Technologie positioniert sich dabei eher unter dem Gesichtspunkt Convenience als Sicherheit, da solche Systeme schon mit einem Foto des Users ausgetrickst werden können. Überzeugen konnte Keylemon bereits einige Frühinvestoren. Das Startup konnte sich bei Venture Kick Phase eins und zwei durchsetzen, Seed-Finanzierung vom Centre des Compétences Financières (CCF) erhalten und Investitionen von der „The Ark“-Stiftung des Kantons Wallis erhalten.
Die Technologie wurde am Idiap Forschungszentrum in Martigny entwickelt. Vor eineinhalb Jahren stellte Keylemon erstmals einen Prototypen zum Nulltarif ins Netz, der mittlerweile mehr als 400‘000 Mal heruntergeladen wurde. In der Zwischenzeit wurden die oben genannten Produkte entwickelt. Lemonlogin und Lemonscreen sind zurzeit als Bundle für 19.95 Dollar verfügbar. Der User kann die Software während 30 Logins testen.
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