Schweizerische Post testet digitale Briefmarke

Uhr | Aktualisiert
Die Schweizerische Post startet nach Pfingsten einen Versuch zur Einführung einer digitalen Briefmarke. Die zur Anwendung gelangende Software Stampit ermöglicht den Druck von Wertzeichen als Datamatrix-Code mit Personalcomputern sowie Tintenstrahl- oder Laserdruckern. Neben dieser handelsüblichen Hardware benötigen die Nutzer lediglich einen Internetzugang zum virtuellen Briefmarkenschalter, in dem passwortgeschützt das gewünschte Wertzeichen erstellt und das Porto vom im voraus eingezahlten Guthaben abgebucht werden kann. Die PC-Frankierung eignet sich, gemäss Pressemitteilung der Post, in erster Linie für kleine Betriebe und Vereine, die regelmässig grössere Mengen Briefe versenden. Am Test, über die nächsten Monate laufen wird, beteiligen sich 30 Kunden der Post. Nach Auswertung der Resultate wird entschieden, ob die definitive Einführung der PC-Frankierung auf den Sommer 2003 realisiert wird. Die Software Stampit zur Erzeugung von Briefmarken aus dem Internet wurde von der Deutschen Post World Net entwickelt.

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