Seilziehen zwischen China und Apple
Wie du mir, so ich dir. Apple wehrt sich gegen die Konkurrenz, doch die Konkurrenz wehrt sich auch gegen Apple.
Apple muss gegen China kämpfen. Wie ictk.ch unter Berufung auf die österreichische Nachrichtenagentur APA meldet, haben chinesische Behörden in zahlreichen Geschäften iPads des US-amerikanischen Elektronikkonzerns Apple beschlagnahmt. Die Aktion sei die Folge eines Streits um den Namen "iPad", den auch das chinesische Unternehmen Shenzhen Proview Technology für sich beanspruche. "Alle Apple iPads in den großen Einkaufszentren und Supermärkten im Viertel Xinhua wurden von den Regalen genommen", zitiert APA einen Ermittler. Die Aktion in Xinhua, einem Stadtteil von Shijiazhuang im Norden Chinas, habe bereits am Donnerstag begonnen. Dies nach Beschwerden von Shenzhen Proview Technology, das ähnliche Massnahmen in mehr als 20 anderen Städten fordere.
Apple übt Druck aus
Wenn die mich angreifen, dann greife ich auch sie an, scheint sich das kalifornische Unternehmen zu denken. So übt Apple anscheinend Druck auf den taiwanesischen Hardware-Hersteller Asus beziehungsweise dessen taiwanesischen Zulieferer Pegatron aus, wie futurezone.at berichtet. Apple drohe Pegatron mit dem Entzug von Aufträgen, falls er weiterhin Ultrabooks für Asus herstelle. Pegatron sei derzeit für die Produktion des Asus Zenbook verantwortlich, werde diese Aufgabe aber laut futurezone.at Ende März abgeben, um weiterhin für Apple arbeiten zu können.
Pegatron ist neben Foxconn ein Zulieferer für Apple und gehörte ursprünglich zu Asus, gilt aber mittlerweile als unabhängig. Laut winfuture.de ist Asus nun offenbar gezwungen, die Herstellung seiner Zenbooks zu anderen Vertragsfertigern zu verlagern.
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