Siemens durch Tochter Infineon unter Druck

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Einen Tag nach dem Börsengang in den USA teilte Siemens der erstaunten Aktionärsschaft mit, dass der Konzern seine Gewinnprognose nur durch Ausklammerung seiner Computer-Chip Tochter Infineon erreichen wird. Bisher hatte Siemens Infineon jedoch berücksichtigt. Daraufhin stürzte der Kurs gestern vorübergehend ab und verlor zwischenzeitlich vier Euro auf den Tagestiefstand von 113,60 Euro. Siemens hält derzeit noch 71 Prozent an Infineon. Wegen der schwierigen Entwicklung der Chip-Märkte will sich der Konzern ganz von der Beteiligung trennen. Durch die starken Schwankungen auf dem Speicherchipmarkt wollte Infineon keinerlei Prognosen über die weitere Geschäftsentwicklung abgeben. Derzeit hat das Halbleiterunternehmen mit übervollen Lagern zu kämpfen und der Markt für Mobilfunk-Chips läuft nicht besonders gut.