Siemens' Schmiergeldaffäre führt in die Schweiz
Über die Schweizer Siemens-Tochter Intercom Telecommunications Systems sollen zwischen 2002 und Anfang 2006 fragwürdige Zahlungen in Höhe von 43,5 Millionen Franken geflossen sein, berichtete der Spiegel. Betroffen sei vor allem die ehemalige Mobilfunksparte (ICM) des Konzerns, schreibt der Spiegel weiter und beruft sich dabei auf einen bisher unveröffentlichten Bericht des Wirtschaftsprüfers KRMG, der vor allem die Rolle von Intercom untersuchen sollte.
Nach Erkenntnissen der KPMG habe Intercom hauptsächlich die Aufgabe gehabt, Beraterverträge mit dubiosen Geschäftspartnern zu verwalten, heisst es im Spiegel. Mutmassliche Siemens-Schmiergelder seien über Intercom mit Hilfe von Briefkastenfirmen in Liechtenstein, Panama und den British Virgin Islands an Empfänger in aller Welt geschleust worden.
Zudem sagte ein KPMG-Prüfer laut Informationen der Süddeutschen Zeitung bei der Münchner Staatsanwaltschaft als Zeuge aus, Verwaltungsratsmitglieder von Intercom hätten Anfang 2006 eine Untersuchung veranlasst. Daraufhin habe die KPMP einen Sonderbericht mit dem Titel „Opera“ anfertigen wollen. Die Siemens-Abteilung Compliance habe aber die Arbeit der KPMG monatelang blockiert und sogar den Auftrag erteilt, Opera nicht fertigzustellen.
Die Lösung heisst Corn-i
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Uhr
Lieferengpässe
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
Uhr
Widerstand gegen Rechenzentren
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
Neue Kriterien für Ausschreibungen
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Uhr
"LLMJacking"
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Uhr
"GPT-6 Cyber"
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Uhr
Vier Handlungsfelder
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Uhr
Cisco-Umfrage
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
Uhr
Videoanalyse mit Datenschutzvorkehrungen
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Uhr