Siemens schreibt im 4. Quartal Verluste
Siemens legt zwar fürs Geschäftsjahr 2001 einen Nettogewinn von 2,1 Milliarden Euro vor. Gegenüber dem Vorjahresgewinn von 8,9 Milliarden bedeutet dies eine saftige Einbusse. Im vierten Quartal musste der Konzern sogar Verluste (nach Steuern) von 1,1 Milliarden Euro hinnehmen. Dafür verantwortlich sind Sondereffekten von 532 Millionen Euro, aber auch das schlechte Ergebnis der Siemens-Tochter Infineon. Die Halbleiter-Herstellerin hatte im vierten Quartal einen Nettoverlust von 523 Millionen Euro eingefahren.
Siemens gab neben den Geschäftszahlen bekannt, dass die zentrale Richtlinienkompetenz für E-Business, IT-Infrastruktur und die weltweite Standardisierung der Geschäftsprozesse ab 1. Dezember in der neu gegründeten Einheit Corporate Information and Operations gebündelt werden. Siemens erhofft sich dadurch Synergien und eine Beschleunigung der Entscheidungsprozesse. Der Aktienkurs von Siemens stieg nach Veröffentlichung des Ergebnisses markant an.
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