Siemens-Zahlen über den Erwartungen
Der Elektronikriese Siemens schliesst das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2002/2001, endend am 31. März 2002, mit einem Konzerngewinn nach Steuern von 1,281 Milliarden Euro ab. Zum guten Ergebnis massgeblich beigetragen hat der Verkauf der Chipsparte Infineon. Siemens erhielt allein dafür 561 Millionen Euro. Das Ergebnis im 1. Quartal betrug 538 Millionen Euro, jenes im Vorjahresquartal 578 Millionen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beläuft sich auf 919 Millionen Euro. Im 1. Quartal wurden 487 Millionen Euro ausgewiesen, im Vorjahresquartal betrug das EBIT 922 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 21,258 Milliarden Euro, das sind ein Prozent mehr als im Vorquartal und 3 Prozent über dem Wert im 2. Quartal 2001.
Der Auftragseingang sank um 12 Prozent gegenüber dem ersten Quartal und 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 22,431 Milliarden Euro. Weiterhin rote Zahlen schreibt die Netzwerkabteilung, dafür schneidet die Mobilfunksparte über Erwarten gut ab: Siemens verkaufte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 8,3 Millionen Handys im Vergleich zu 6,9 Millionen Handys in der Vorjahresperiode. Im ersten Quartal 2001/2002 waren es dank dem Weihnachtsgeschäft neun Millionen gewesen. Siemens kämpft gegen Samsung um Platz 3 in den Handyverkaufs-Charts. Platz eins und zwei belegen Nokia, gefolgt von Motorola.
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