Sony Ericsson: 245 Millionen US-Dollar Verlust im vierten Quartal
Die Weltwirtschaftkrise macht auch Sony Ericsson schwer zu schaffen. Der Verlust des drittgrössten Handyherstellers nach Nokia und Samsung beläuft sich im vierten Quartal auf 245 Millionen US-Dollar.
Die Nachfrage nach Mobiltelefonen ist konjunkturbedingt stark gesunken. Sony Ericsson verkaufte mit 24,2 Millionen Handys im vierten Quartal 21 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahr.
Wie Präsident Dick Komiyama am Freitag erklärte, rechne er in 2009 mit einer weiteren Verschlechterung des Marktes, speziell im ersten Halbjahr. Da eine Besserung der Absatzlage somit kurzfristig nicht zu erwarten sei, setzt Komiyama auf eine Verschärfung des bisherigen Sparprogramms. Weitere Umstrukturierungen sollen eine finanzielle Erleichterung in Höhe von 398 Dollar bringen. Bereits im Juli 2008 hatte Sony Ericsson 2000 Stellenkürzungen angekündigt, mit dem das Unternehmen jährlich 474 Millionen Dollar sparen wollte. Die Zahl der Entlassungen werde in diesem Jahr vermutlich noch steigen, so Komiyama.
Dadurch, dass Sony Ericsson nur wenige Produkte im Niedrigpreissegment anbietet, kann es die sinkende Nachfrage nicht durch eine stärkere Positionierung auf den neuen Absatzmärkten wie China ausgleichen.
André Tasca
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