Spam zu Finanzen und Gesundheit verdrängen Porno-Mails

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Spammer verwenden in ihren Mails immer weniger pornografische Inhalte. Sie werden ersetzt durch Spam-Mails, die Viagra und ähnliches bewerben. Dicht dahinter auf Platz zwei liegen unerwünschte Nachrichten zum Thema Finanzen. Dies ist das Resultat der jüngsten Spam-Analyse des Anbieters von Content-Security-Software Clearswift.
Als Clearswift im Juni 2003 seine erste Spam-Analyse veröffentlichte, lag der Anteil von Spam zu den Themen Gesundheit und Finanzen zusammen bei gerade 39 Prozent des gesamten Spamaufkommens. Die Analyse von mehr als 20'000 unterschiedlichen Nachrichten des letzten Monats zeigt, dass dieser Wert inzwischen auf über 80 Prozent gestiegen ist. Dafür ist in den vergangenen zwei Jahren der Anteil von Spam mit pornografischen Inhalten von damals 80 Prozent auf fünf Prozent geschrumpft. Der Grund liegt für Clearswift darin, dass heutige Spam-Filter pornografische Bilddateien sehr leicht erkennen. Es sei viel leichter, Spam-Nachrichten zum Thema Gesundheit mit entsprechenden Produktangeboten als legitime E-Mails zu tarnen.
Im Aufwind sind zudem Spam-Mails in der Kategorie Luxusprodukte.