Spammer-Banden zwingen Anbieter von Sicherheits-Software zur Aufgabe
Der israelische Sicherheitsanbieter Blue Security stellt sein Geschäft mit der Antispam-Software Blue Frog ein. Der Grund: Seit zwei Wochen ist er Opfer eines massiven Denial-of-Service-Angriffs, der Server des Unternehmens und seiner Kunden zusammenbrechen liess.
Die Software Blue Frog sollte erreichen, dass Blue-Security-Kunden im Opt-Out-Verfahren von den Listen der Spam-Versender gestrichen werden. Im Opt-Out-Modell ist Spam dann erlaubt, wenn in einem Spam-Mail die Möglichkeit enthalten ist, sich von der Adressliste streichen zu lassen. Diese Modell wird in der USA angewendet, im Gegensatz zum europäische Opt-In-Modell, dass Spam nur auf ausdrücklichen Wunsch des Empfängers zulässst. Die Software Bluefrog ist darauf spezialisiert, den Betreiber der beworbenen Site ausfindig zu machen und zum Akzeptieren der Opt-Out-Listen zu bewegen. Gingen die Spammer nicht darauf ein, schickte die Software für jedes Spam-Mail eine Opt-Out-Meldung. Dieses Vorgehen wurde zwar von US-Juristen und legal arbeitenden Spammern kritisiert, war aber offenbar erfolgreich. Laut eigenen Angaben konnte Blue Security sechs der zehn grössten Spam-Versender dazu bringen, Kunden von ihren Verteilern zu löschen.
Die Attacken gegen Blue Security seien von organisierten Spammer-Banden und Cyberkriminellen ausgeführt worden, erklärt das Sicherheitsunternehmen gegenüber den US-Medien. In einem Artikel der US-Fachzeitschrift zum Thema Sicherheit, "Security Focus", erklärt Blue-Security-CEO Eran Reshef, dass er für sein Unternehmen wenig Chancen sehe, gegen die organisierte Internetkriminalität vorzugehen.
Die Software Blue Frog sollte erreichen, dass Blue-Security-Kunden im Opt-Out-Verfahren von den Listen der Spam-Versender gestrichen werden. Im Opt-Out-Modell ist Spam dann erlaubt, wenn in einem Spam-Mail die Möglichkeit enthalten ist, sich von der Adressliste streichen zu lassen. Diese Modell wird in der USA angewendet, im Gegensatz zum europäische Opt-In-Modell, dass Spam nur auf ausdrücklichen Wunsch des Empfängers zulässst. Die Software Bluefrog ist darauf spezialisiert, den Betreiber der beworbenen Site ausfindig zu machen und zum Akzeptieren der Opt-Out-Listen zu bewegen. Gingen die Spammer nicht darauf ein, schickte die Software für jedes Spam-Mail eine Opt-Out-Meldung. Dieses Vorgehen wurde zwar von US-Juristen und legal arbeitenden Spammern kritisiert, war aber offenbar erfolgreich. Laut eigenen Angaben konnte Blue Security sechs der zehn grössten Spam-Versender dazu bringen, Kunden von ihren Verteilern zu löschen.
Die Attacken gegen Blue Security seien von organisierten Spammer-Banden und Cyberkriminellen ausgeführt worden, erklärt das Sicherheitsunternehmen gegenüber den US-Medien. In einem Artikel der US-Fachzeitschrift zum Thema Sicherheit, "Security Focus", erklärt Blue-Security-CEO Eran Reshef, dass er für sein Unternehmen wenig Chancen sehe, gegen die organisierte Internetkriminalität vorzugehen.
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