Stellen werden verstärkt über das Internet besetzt
Mittlerweile werden sechs von zehn Stellen über Internetkanäle besetzt - gemeint sind Anzeigen auf den Firmen-Webseiten und in den Online-Stellenmärkten. Dagegen nimmt der Anteil via Printmedien vermittelter Stellen weiter ab und liegt heuer bei noch 20,5 Prozent, 2,4 Prozent weniger als letztes Jahr. 12,2 Prozent aller Einstellungen waren auf eine Ausschreibung in einem RAV zurückzuführen, der Anteil ist gleichbleibend. Das ist das Ergebnis der vierten Arbeitgeberstudie „Recruiting Trends 2010 Schweiz“ von Monster.ch. Durchgeführt wurde sie zwischen Anfang Oktober und Mitte Dezember 2009 bei den Schweizer Top-500-Unternehmen (Rücklaufquote: 14,6 Prozent), vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main.
Gemäss Pressemitteilung bauten die Online-Rekrutierungskanäle ihren Vorsprung 2009 weiter aus. 82,1 Prozent aller Vakanzen wurden auf der eigenen Unternehmens-Webseite und 67,6 Prozent in Internet-Stellenmärkten veröffentlicht, was für den letztgenannten Kanal mit 18,4 Prozentpunkten den höchsten Anstieg aller Kanäle seit dem Start der Studienreihe im Jahr 2007 bedeutet. In Printmedien wurde nur noch etwas weniger als ein Drittel aller offenen Stellen ausgeschrieben – ein Verlust um 7,6 Prozentpunkte im Vergleich mit der letztjährigen Studie. Rund jede fünfte offene Stelle wird nach wie vor einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet.
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