Streit um Bezahlung französicher UMTS-Lizenzen
Der Medienkonzern Vivendi Universal hat in Frankreich seine erste Ratenzahlung für die UMTS-Lizenz von 619 Millionen Euro zunächst auf ein Sperrkonto überwiesen. Dies entspricht nicht den Vorgaben und hat dementsprechend den Zorn von Finanzminister Laurent Fabius heraufbeschworen. Grund für Vivendis Vorgehen ist, dass Vivendi Universal den im Frühjahr 2000 festgesetzten Preis von 4,95 Milliarden Euro für eine Lizenz wegen der schwachen Wirtschaftslage neu aushandeln möchte. Nach massiven Drohungen der französischen Regierung hat Vivendi Universal den Betrag nun aber doch wie vorgesehen einbezahlt. Der Inhaber der zweiten UMTS-Lizenz, France Telecom/Orange, hat seine Teilzahlung ohne Protest überwiesen. Die französische Regierung denkt bereits über
verbesserte Nutzungsbedingungen wie längere Laufzeiten für die UMTS-Lizenzen nach, doch wurde bisher nichts Konkretes beschlossen.
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