Swisscom bewirbt sich für den Grundversorgungsauftrag – Sunrise verzichtet
Swisscom bewirbt sich bei der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) für die Grundversorgungskonzession 2008 bis 2017. Der heute bestehende Grundversorgungsauftrag der Swisscom endet 2007.
Die Grundversorgung umfasst ab 2008 den Telefonanschluss, die Sprachtelefonie, den Breitband-Internetzugang, den Zugang zu Notrufdiensten und Verzeichnissen, ein dichtes Netz öffentlicher Sprechstellen sowie Dienstleistungen für Hör- und Sehbehinderte.
Swisscom musste sich im Auftrag des Bundesrates für den neuen Grundversorgungsauftrag bewerben. Bakom-Sprecher Bernhard Bürki konnte noch nicht sagen, ob sich noch weitere Telekommunikationsanbieter für die Konzession beworben haben. Es gelte der Poststempel des 1. Februar als Frist. Neben Swisscom kommt eigentlich nur Sunrise als Konzessionsinhaber in Frage. Der Telco teilte mit, sich nach eingehender Analyse nicht an der Ausschreibung zu beteiligen. Man wolle sich in diesem Jahr auf die Öffnung der Letzten Meile konzentrieren und erachte zudem die Chancen zu gewinnen als gering. Man werde die Frage der Bewerbung aber für die nächste Periode erneut prüfen.
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