Swisscom: Mehr Kunden, weniger Umsatz und Gewinn

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Die Swisscom-Gruppe hat im ersten Quartal 2006 einen Umsatz von 2,375 Milliarden Franken erzielt, 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresquartal (2,445 Milliarden Franken). Der Reingewinn sank um 11,5 Prozent von 520 Millionen Franken im ersten Quartal 2005 auf 460 Millionen Franken. Die Umsatzeinbussen seien gemäss Swisscom im Wesentlichen auf Sondereffekte zurückzuführen.
Der Umsatz bei Fixnet sank um 7,0 Prozent auf 1,281 Milliarden Franken, derjenige bei Mobile um 7,9 Prozent auf 958 Millionen Franken. Sowohl im Mobile- wie auch im Fixnet-Geschäft konnte Swisscom aber Kunden gewinnen. Beim Fixnet stieg die Zahl der Anschlüsse gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,6 Prozent auf 5 Millionen. Davon sind 1,19 Millionen ADSL-Anschlüsse, was einer Steigerung von 35,4 Prozent entspricht. Das Breitbandgeschäft verzeichnete wegen dem Aufbau der VDSL-Infrastruktur einen Investitionsanstieg von 52,6 Prozent auf 119 Millionen Franken. Im Mobile-Segment ist die Zahl der Kunden gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,7 Prozent auf 4,37 Millionen gestiegen. Für 2006 erwartet Swisscom bei Mobile und Fixnet einen Umsatz von rund 9,5 Milliarden Franken. Die Investitionen sollen bei rund 1,4 Milliarden Franken liegen.
Swisscom Solutions verzeichnete einen Umsatzrückgang von 6,7 Prozent auf 293 Millionen Franken, was Swisscom mit dem anhaltend hohen Preis- und Wettbewerbsdruck erklärt. Swisscom IT Services verhalf dem Segment „Übrige“ zu einem Umsatzwachstum von 28,5 Prozent auf 316 Millionen Franken auf Grund von Erfolgen im Outsourcing-Geschäft.
Die Zahl der Mitarbeitenden beträgt 16'544 und ist gegenüber dem ersten Quartal 2005 im wesentlichen auf Grund des Erwerbs von Antenna Hungária um 7,4 Prozent gestiegen.