Swisscom mit weniger Reingewinn

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von ahi@netzwoche.ch
Swisscom konnte im ersten Semester des Geschäftsjahres 2008 seinen Umsatz und EBITDA im Schweizer Geschäft halten. Der Umsatz erhöhte sich von 5,094 Milliarden auf 5,991 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Hauptgrund ist gemäss eigenen Angaben die Übernahme von Fastweb. Ohne diese Berücksichtigung stieg der Nettoumsatz auf vergleichbarer Basis um 0,2 Prozent. Der EBITDA hat im ersten Halbjahr 2008 18,9 Prozent zugenommen und beträgt nun 2,427 Milliarden Franken. Zum Anstieg trug Fastweg 360 Millionen Franken bei. Der Reingewinn ist gegenüber dem Vorjahr um 10,4 Prozent von 944 Millionen auf 846 Millionen Franken gesunken. Hauptgrund dafür ist eine im zweiten Quartal 2008 im Finanzaufwand erfasste Rückstellung von 126 Millionen Franken für die vorzeitige Auflösung von langfristigen Leasingvereinbarungen. Diese Vereinbarungen wurden zwischen 1996 und 2002 abgeschlossen. Die Laufzeit betrug damals 30 Jahre. Der Kundenzuwachs, die erhöhte Nutzung von neuen Datendiensten im Mobilfunk sowie das Wachstum bei Breitbandanschlüssen und dem TV-Angebot hätten den Umsatzrückgang aufgrund von Preissenkungen im Umfang von über 200 Millionen Franken fast vollständig kompensiert. Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse erhöhte sich um 12,8 Prozent auf 1,7 Millionen. Auch die Anzahl Mobilkunden wird mit 5,2 Millionen um 8,5 Prozent höher ausgewiesen.