Swisscom schreibt noch mehr Gewinn
Die Swisscom-Gruppe steigerte im ersten Quartal 2004 den Umsatz (ohne debitel) um 1,2 Prozent auf 2,49 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA, ohne debitel) nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken ab. Der Reingewinn stieg im ersten Quartal um 19,3 Prozent auf 488 Millionen Franken. Die Verbesserung des Reingewinns ist vor allem auf das höhere Betriebsergebnis (EBIT) und den tieferen Finanzaufwand zurückzuführen. Ein wichtiger Umsatztreiber war der Bereich Mobile mit einem Zuwachs (ohne konzerninterne Geschäfte) von 6,1 Prozent auf 872 Millionen Franken. Zwischen dem 31. Dezember 2003 und dem 31. März 2004 konnte Swisscom den Mobilkundenstamm von 3,634 Millionen auf 3,838 Millionen ausbauen, wobei die Prepaid-Kunden ein stärkeres Wachstum verzeichneten als die Abokunden. Vodafone live! zählte bis Ende März 2004 rund 130'000 Kunden. Der zweite Kernbereich Fixnet wuchs (ohne konzerninterne Geschäfte) um ein Prozent auf 1,169 Millionen Franken. Die Umsatzzunahme begründet Swisscom mit dem weiterhin starken Wachstum bei den Breitbandanschlüssen (ADSL). Der Retail-Verkehr hingegen ist weiterhin rückläufig. Swisscom führt die Umsatzrückgänge in den meisten Fixnet-Bereichen auf den Verkauf der Beteiligung an Telecom FL AG im Oktober 2003 zurück. Von allen Unternehmensbereichen musste Enterprise Solutions den stärksten Umsatzrückgang (11,7 Prozent) hinnehmen. Auch das Segment "Übrige" mit den Gruppengesellschaften Swisscom Systems AG, Swisscom IT Services AG, Swisscom Broadcast AG, Billag AG, Billag Card Services AG sowie Swisscom Eurospot AG verzeichnete einen Umsatzrückgang, der in erster Linie auf die tieferen Umsätze von Swisscom Systems und Swisscom IT Services zurückzuführen ist.
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