Swisscom stagniert im ersten Quartal 2007
Swisscom erzielte im ersten Quartal 2007 einen Umsatz von 2,38 Milliarden Franken, gleich viel wie im Vorjahresquartal. Das Betriebsergebnis (EBITDA) sank um 6,4 Prozent auf 968 Millionen Franken. Daraus resultierte ein Reingewinn von 461 Millionen Franken (460 Millionen Franken im Vorjahr). Der Reingewinn blieb allerdings nur dank einem Sondereffekt stabil: Swisscom hatte im Dezember von Vodafone 25 Prozent von Swisscom Mobile zurückgekauft. Vor Abzug der Minderheitsanteile sank der Reingewinn um 14,2 Prozent auf 467 Millionen Franken.
Swisscom begründet den EBITDA-Rückgang mit tieferen Margen und höheren Kosten aufgrund der Einführung neuer Produkte wie Bluewin-TV und des Aufbaus von neuen Geschäftsbereichen und Märkten.
Im Bereich Fixnet erzielte Swisscom einen Umsatz von 1,1 Milliarden Franken (-7,2 Prozent). Das Betriebsergebnis sank um 8,8 Prozent auf 477 Millionen Franken. Aufgrund der Konkurrenz durch die Kabelnetzbetreiber, hier vor allem Cablecom, und dem Ersatz der Telefone durch Handys ging die Zahl analoger und digitaler Anschlüsse um 2,2 Prozent auf 3,73 Millionen zurück. Dies obwohl die Zahl der Breitbandanschlüsse um 20,6 Prozent auf 1,43 Millionen zunahm. Davon entfallen 995'000 auf Bluewin-Kunden und 439'000 auf Kunden von Resellern. Bluewin-TV zählt unterdessen 40'000 Kunden.
Im Bereich Mobilfunk stieg der Umsatz um 2,1 Prozent auf 974 Millionen Franken. Der EBITDA sank dagegen wegen des Preiszerfalls der Handytarife um 2,2 Prozent auf 452 Millionen Franken.
Der Umsatz im Bereich Solutions sank um 2,4 Prozent auf 286 Millionen Franken, der EBITDA blieb mit 18 Millionen Franken gleich.
Der Umsatz von Swisscom IT Services stieg im Jahresvergleich um 20,2 Prozent auf 101 Millionen Franken.
Swisscom rechnet für das Geschäftsjahr 2007 weiterhin mit einem Nettoumsatz von 9,7 Milliarden Franken und einem EBITDA von 3,9 Milliarden Franken.
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