Swisscom-Stellenabbau trifft vor allem Bluewin und IT-Services
Dass es bei Swisscom zu einem weiteren Stellenabbau kommt, wurde bereits vor Monatsfrist bekannt. Nun liefert Swisscom die Details dazu: Im nächsten Jahr werden 655 Vollzeitstellen gestrichen, was einer Reduktion von 4 Prozent des heutigen Gesamtstellenbestandes entspricht. Vom Stellenabbau betroffen sind bei Swisscom Fixnet 260 von rund 7'800 Arbeitsstellen.
Härter trifft es den Internet-Provider Bluewin, bei dem knapp 12 Prozent oder 40 der insgesamt 340 Vollzeitstellen gestrichen werden. Auf Grund des Booms im ADSL-Geschäft und geringeren Wachstums der übrigen Aktivitäten werden die Bereiche Internet-Zusatzdienste, das Portal sowie die zentralen Dienste umstrukturiert.
Eine Neuausrichtung wartet auch auf Swisscom IT Services, wo sogar 13 Prozent, 300 von 2300 Stellen, gestrichen werden. "Trotz einiger Erfolge konnte die seit Anfang 2002 operativ tätige Tochtergesellschaft von Swisscom mit rund 2300 Vollzeitstellen die sinkenden gruppeninternen Umsätze mit dem Drittmarktgeschäft nicht kompensieren. Gründe dafür sind die anhaltend schwierigen Marktverhältnisse in der IT-Branche", lautet die offizielle Begründung. Das Unternehmen konzentriert sich in Zukunft auf die Branchen Telekommunikation, Finanzdienste und weitere ausgewählte Segmente. Unter anderem wird auch die Geschäftsleitung von heute zehn auf sechs Personen reduziert.
Schliesslich werden auch bei Swisscom Immobilien 55 Arbeitsstellen wegrationalisiert.
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