Swisscom Systems und Enterprise Solutions fusionieren

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Swisscom Enterprise Solutions AG und Swisscom Systems AG schliessen sich per 1. Januar 2005 zusammen. Kerngeschäft des neu entstehenden Unternehmens bleibt das Angebot für traditionelle und IP-basierte Sprach- und Datenkommunikationssysteme, das Management von Kommunikationsinfrastrukturen und die Planung, der Bau und der Betrieb von umfassenden Kommunikationslösungen. Das neu entstehende Unternehmen wird einen jährlichen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Franken erzielen und rund 2000 Mitarbeitende beschäftigen. CEO wird René Fischer, bisheriger CEO von Swisscom Systems AG. Der bisherige CEO von Swisscom Enterprise Solutions, Hanspeter Quadri, wird innerhalb der Swisscom-Gruppe eine neue Aufgabe übernehmen. Swisscom wolle ihren Geschäftskunden künftig das gesamte Produkte- und Diensteangebot in der Daten- und Sprachkommunikation aus einer Hand anbieten, begründet Swisscom die Zusammenlegung der beiden Gruppengesellschaften. Diese trage der zunehmenden Überlappung von Sprach- und Datenkommunikationsdiensten Rechnung. Swisscom bündle so ihre Kräfte und vereinfache die Abläufe. Durch das Verschieben vollständiger Organisationseinheiten sollen die Auswirkungen in der Organisation und auf die Mitarbeitenden minimiert werden. Die Folgen des Zusammenschlusses auf den Stellenbestand würden in den nächsten Wochen im Detail analysiert. Beide Swisscom-Töchter erfuhren schon im vergangenen Jahr einen Stellenabbau: Bei Swisscom Enterprise reduzierte sich die Zahl der Mitarbeiter 2003 von 1410 auf 1117, bei Swisscom Systems schrumpfte die Belegschaft um über 450 auf 1057 Mitarbeitende. Kosteneinsparungen seien nicht der primäre Treiber für den Zusammenschluss der beiden Unternehmen, versichert Swisscom in einer Medienmitteilung. Wie im Jahresbericht der Swisscom nachzulesen, hatten beide Firmen 2003 ein schwieriges Jahr: Der Umsatz bei Swisscom Enterprise sank 2003 um 9,9 Prozent auf 1,371 Milliarden Franken, jener von Swisscom Systems um 15 Prozent auf 345 Millionen Franken. Auch im ersten Quartal 2004 verzeichneten beide Swisscom-Töchter einen Umsatzrückgang von über 10 Prozent.