Swisscoms Quartalsumsatz im Schweizgeschäft geht leicht zurück

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von fgr@netzwoche.ch
Swisscom steigerte im ersten Quartal 2008 den Konzernumsatz um 23,4 Prozent auf 2'933 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (Ebitda) stieg um 19,9 Prozent auf 1'161 Millionen Franken. Die Umsatzsteigerung ist vor allem auf den Kauf von Fastweb vor genau einem Jahr zurückzuführen. Im ersten Quartal 2008 trug Fastweb 618 Millionen Franken zum Nettoumsatz und 179 Millionen Franken zum Ebitda bei. Ohne Fastweb steigerte Swisscom den Nettoumsatz um 5 Millionen Franken oder 3 Prozent und das Ebitda um 29 Millionen Franken oder ebenfalls 3 Prozent. Der Reingewinn ging um 7,2 Prozent auf 428 Millionen Franken zurück. Auch hier ist Fastweb der Grund: Swisscom führt den Gewinnrückgang auf höhere Finanzierungskosten für die Übernahme des italienischen Unternehmens und nicht geldwirksame Effekte wie Abschreibungen und Absicherungen von künftigen Zahlungen in Fremdwährungen zurück. Der Umsatz von Swisscom Schweiz ging um 0,3 Prozent auf 2'098 Millionen Franken leicht zurück. Das Ebitda reduzierte sich um 1,3 Prozent auf 953 Millionen Franken. Als Folge von Preissenkungen reduzierte sich der Umsatz von Swisscom Schweiz um rund 100 Millionen Franken. Der Zuwachs bei der Kundenzahl und neue Datendienste im Mobilfunk sowie das Wachstum der Breitbandanschlüsse und des TV-Angebots hätten diese Umsatzrückgänge aber zu einem grossen Teil kompensiert, so Swisscom. Die Breitbandkommunikation verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein starkes Wachstum: Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse stieg um 221'000 oder 15,4 Prozent auf 1,66 Millionen. Die Zahl der Mobile-Kunden stieg um 393'000 (plus 8,3 Prozent) auf 5,1 Millionen. Der mit neuen Mobilfunk-Datendiensten (ohne SMS) erzielte Umsatz stieg innert Jahresfrist um 42 Prozent auf 85 Millionen Franken. Der durchschnittliche Umsatz pro Mobilfunk-Kunde und Monat sank um 8,9 Prozent auf 51 Franken; die durchschnittliche Anzahl Minuten stieg jedoch um 3,7 Prozent auf 112. Swisscom IT Services steigerte den Umsatz um 9 Millionen Franken (plus 8,9 Prozent) in den Bereichen Financial Services und Outsourcing. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 erwartet Swisscom einen Umsatz von rund 12,3 Milliarden Franken und einen Ebitda von rund 4,8 Milliarden Franken. Damit bestätigt der Telco die Anfang März getroffenen Prognosen.