Carewell sammelt 1,5 Millionen Franken in Finanzierungsrunde
Das Schweizer Start-up Carewell hat sich in einer Finanzierungsrunde Investitionen in der Höhe von 1,5 Millionen Franken gesichert. Damit will das Unternehmen seine Expansion beschleunigen und seine Plattform weiter verbessern. Diese soll den Personalmangel im Gesundheitswesen bekämpfen, indem sie das Organisieren von Vertretungen vereinfacht.
Das Schweizer Start-up Carewell hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Dabei kamen Investitionen in der Höhe von 1,5 Millionen Franken zusammen, wie das Unternehmen mitteilt. Lucian Wagner für Startangels Network habe die Runde angeführt, weitere Beiträge seien von Sictic, Kickfund und Business Angels gekommen.
Carewell hat sich laut Mitteilung dem Kampf gegen den Personalmangel im Gesundheitswesen verschrieben. Die Plattform des Start-ups soll Gesundheitsinstitutionen helfen, ihre Personallücken zu schliessen. Wenn der interne Personalpool nicht ausreiche, biete Carewell einen Marktplatz von Pflege- und Gesundheitsfachpersonen, die flexibel arbeiten möchten. Ein proprietärer Matching-Algorithmus wählt jeweils diejenige Person aus, die für einen bestimmten Einsatz am besten geeignet ist, wie es in der Mitteilung heisst.
Seit dem Start sei das Unternehmen schnell gewachsen, was zeige, dass Bedarf für diese Art von Dienstleistung bestehe. Gemäss Mitteilung nutzen die Plattform bereits mehr als 50 Spitäler, Alters- und Pflegeheime sowie Spitex-Organisationen in der ganzen Schweiz.
"Das Schweizer Gesundheitswesen lebt von Menschen - und doch können die Erstellung von Plänen und das Management von Vertretungen bis zu 60 Prozent der Zeit einer Leitung verschlingen", sagt Josselin Meylan, CEO und Mitgründer des Start-ups. "Carewell existiert, um diese Zeit denjenigen zurückzugeben, die Spitäler, Pflegeheime und Spitex-Organisationen führen."
Auch KI-Tools greifen dem Gesundheitspersonal unter die Arme, etwa um vor einer Operation ein Blutungsrisiko festzustellen. Lesen Sie hier mehr dazu.
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