Switch: Provider vom aktuellen Urteil des Handelsgerichts enttäuscht
"Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Switch mit Switchplus ihre Marktmacht missbraucht und den Wettbewerb verzerrt. Wir prüfen jetzt die möglichen weiteren Schritte", sagt Roger Hofstetter, CEO von Genotec AG und Vorstandsmitglied von Simsa, in Vertretung der Klageparteien. Die superprovisorische Massnahme gegen Switch wurde am 3 Juni durch das Handelsgericht Zürich - zur grossen Enttäuschung der klagenden Provider - aufgehoben. Diese erwägen nun, die Verfügung des Handelsgerichts anzufechten. Zudem liegen noch immer Anzeigen gegen Switch bei der Weko sowie beim Bundesamt für Kommunikation vor.
Das Urteil bezog sich auf die im vergangenen Jahr angebotenen Hosting- und Maildienste von Switchplus, der Tochter von Switch. Die von Switchplus angebotenen Dienste wurden unter Einsatz der Ressourcen und der Bekanntheit von Switch beworben. Die Dienstleistungen aber erbrachte Switch nicht selbständig, sondern bezog diese aus Deutschland, um sie als Reseller auf dem Schweizer Markt weiterverkaufen.
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