7,4 Millionen Franken Busse

Swisscom zieht die Weko vors Bundesgericht

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von Ludovic de Werra und cwa

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Busse der Wettbewerbskommission gegenüber Swisscom bestätigt. Der Betrag wurde auf 7,4 Millionen Franken reduziert. Das genügt dem Telko nicht.

(Source: Sebastian Duda / Fotolia.com)
(Source: Sebastian Duda / Fotolia.com)

Swisscom soll bei der Vernetzung der Poststandorte im Jahre 2008 gegen das Kartellgesetz verstossen haben. Wie das Unternehmen mitteilt, bestätigte die Wettbewerbskommission (Weko) ein entsprechendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Juni 2021.

Die Busse über 7,9 Millionen Franken wurde auf 7,4 Millionen Franken reduziert, der Missbrauch seiner Machtstellung bleibt Swisscom dennoch erhalten.

Swisscom hingegen sei noch immer der Ansicht, man habe sich 2008 an der Ausschreibung der Post korrekt verhalten. Deshalb will der Telko den Entscheid vor das Bundesgericht ziehen. Swisscom hatte der Weko bereits aufgezeigt, dass Sunrise fähig gewesen wäre, ein konkurrenzfähiges Angebot zu machen. Gemäss Pressemitteilung von Swisscom sei ebenfalls der Missbrauchsvorwurf gegenüber der Post nicht nachvollziehbar.

Apropos Swisscom: Eine Störung bei der Swisscom hat am 8. Juli für einen grossflächigen Festnetz-Ausfall gesorgt. In fast allen Schweizer Kantonen waren die Notfallnummern 117, 118, 144 und 112 nicht erreichbar. Hier finden Sie die Stellungsnahme von Swisscom.

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