T-Online erstmals mit positivem Vorsteuerergebnis
Die T-Online International AG hat im ersten Quartal 2003 erstmals ein positives Ergebnis vor Steuern erreicht. Resultierte im Vorjahresquartal noch ein Verlust von minus 92 Millionen, konnte T-Online nun einen Gewinn von zwei Millionen Euro verbuchen. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Quartal 2003 auf 76 Millionen Euro und liegt damit bereits so hoch wie das EBITDA des Gesamtjahres 2002. Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich von 364 auf 445 Millionen Euro. Der Umsatz aus dem Nicht-Access-Geschäft stieg dabei von 68 auf 78 Millionen. Auch im Ausland verzeichnete die Gesellschaft mit einem Anstieg des Umsatzes um 59 Prozent auf 40 Millionen Euro eine deutlich positive Entwicklung. Das EBITDA der Auslandsgesellschaften verbesserte sich um 16 Millionen auf minus zehn Millionen Euro. Die positive Entwicklung des Konzern-EBITDA ist laut Quartalsbericht von T-Online unter anderem auf eine höhere Auslastung der eingekauften Netzkapazitäten und das kontinuierliche Wachstum im Breitbandbereich zurückzuführen.
Die Zahl der Kunden stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Millionen auf 12,5 Millionen. Dabei konnte der Anteil mit Breibandzugang auf 24 Prozent gesteigert werden. Im Ausland zählte T-Online 2,31 Millionen Kunden, davon aber nur 0,19 Millionen mit Breitbandanschluss.
Im Bereich der Produktentwicklung habe sich das kombinierte Geschäftsmodell durch neue Produkte wie das Gute Zeiten, schlechte Zeiten-Fanpaket erfreulich entwickelt. Das Angebot beinhaltet einen T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom inklusive Modem sowie ein Dreimonatsabonnement für die neusten On-demand-Folgen der Fernsehserie. T-Online kündigte an, den Paid-Content- und Paid-Services Bereich weiterhin stark auszubauen.
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