Telefònica bleibt, UMTS-Start bleibt aber ungewiss
Der spanische Telekommunikationskonzern Telefònica zieht sich definitiv nicht aus der Schweiz zurück. Dies meldet die Schweizerische Depeschenagentur (SDA). Gegenüber der Agentur habe der Präsident der Mobilfunksparte Luis Lada entsprechende Gerüchte dementiert. Telefònica, hierzulande durch die Tochter 3G Mobile vertreten, wolle sich sowohl im UMTS- als auch im GSM-Markt engagieren, so Lada weiter. Derzeit werde mit hiesigen GSM-Konzessionären über GSM-Roaming-Verträge verhandelt. Ungewiss bleibt gemäss der SDA-Meldung jedoch der Stand bei UMTS: Die Spanier wollten sich in der Schweiz mit Investitionen in die dritte Mobilfunkgeneration noch zurück halten und nannten deshalb auch kein Startdatum für UMTS-Dienste. Zu lange können die Spanier den Aufbau des 3G-Netztes aber nicht hinauszögern, denn schliesslich enthält die ersteigerte UMTS-Lizenz klare Richtlinien zur zu erreichenden Abdeckung.
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