Terroranschläge veränderten Surfgewohnheiten
Die durchschnittliche Internetsitzung fiel im September - dem Monat des Terroranschlags - kürzer aber gezielter aus als bisher. Dies berichtet das Internetforschungsunternehmen Nielsen//NetRatings. Die Angaben beziehen sich auf User der 29 Länder, in denen das Unternehmen Messungen vornimmt. Für schnelle Informationen wurde das Fernsehen bevorzugt, dafür verweilten User länger auf Internetseiten, weil sie die Inhalte gründlicher lasen.
Dennoch blieben die zehn meistbesuchten Seiten gleich. Die weltweiten Top Sites Yahoo!, MSN und AOL Time Warner boten denn auch genau die Inhalte, nach denen die Internetnutzer Ausschau hielten. Dafür wiesen Regierungs- und Nachrichtenangebote starke Besucherzuwächse auf. Die Webseiten von New York City, des Weissen Hauses, des US-Senats, des Repräsentantenhauses, des Innenministeriums und des FBI stiegen teilweise im Ranking um mehr als 3000 Plätze nach oben. Am meisten Zuwachs im Vergleich zum August verzeichneten die Nachrichtenseiten der CNN, der Irish Times, Kyodo News und Le Monde.
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