Ticketcorners Pläne für 2006

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Ohne Zahlen zu nennen spricht Ticketcorner von einem "Rekordjahr 2005": Noch nie habe man in einem Jahr so viele Verträge abschliessen können, erklärt der Ticketing-Anbieter in einer Pressemitteilung. Allein im Systemgeschäft habe man das Kartenvolumen 2005 mehr als verdoppelt. Von Bedeutung waren unter anderem die Neueröffnung des Zürcher Hallenstadions und neue strategische Partnerschaften. So soll ein im Rahmen einer solchen Partnerschaft 2005 durchgeführter Pilot mit der Schweizerischen Post 2006 Früchte tragen: Es ist geplant, die Postcard-Debitkarte mit RFID auszurüsten, damit sie zukünftig auch als Ticket- und Zutrittsmedium genutzt werden kann.
In Österreich hingegen soll zusammen mit österreichischen Bankenpartnern ein Vertriebsnetz mit über 500 Verkaufsstellen realisiert werden.
2006 liegt der Fokus gemäss Ticketcorner auf dem organischen Wachstum in den Märkten Schweiz, Deutschland und Österreich. Erklärtes Ziel des Ticketverkäufers ist es, bis zum Geschäftsjahr 2009 den Umsatz zu verdoppeln.
Ticketcorner wurde 1987 gegründet. Die Kudelski-Gruppe verkaufte ihre Mehrheit an der Ticket-Tochter im Dezember 2005 an ein Konsortium der Private-Equity-Gesellschaft Capvis (52 Prozent), dem Ticketcorner-Management (10 Prozent) und dem Phonak-Gründer Andy Rihs (10 Prozent) angehören.