Trendsport: Bomben auf Google

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Google-Bombing nennt sich laut einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine neue Online-Trendsportart in Amerika. Ziel ist es, die Suchmaschine Google dazu bewegen, bestimmte Websites bei Suchabfragen zu bevorzugen. Google-Bomben machen sich eine Rating-Funktion der Suchmaschine zu nutzen: Google benotet die Ergebnisse unter anderem nach den Referenzen der Websites. Verlinken viele andere Seiten auf diese Website, steigt sie in der Rangliste der Google-Einstufung. Google stützt sich dabei auf Weblogs. Dies gibt nun Weblog-Betreibern die Möglichkeit, sich abzusprechen und ihre Weblogs nicht nur mit einem Link auf die bevorzugte Website sondern auch auf andere entsprechend modifizierte Weblogs zu versehen. Damit entsteht ein Teufelskreis, der die Website im Rating nach oben schiessen lässt. Gelassen gibt sich Google angesichts der berichteten Korrumpierbarkeit der Suchtreffer: Insgesamt fänden über 100 Suchalgorithmen Verwendung, da sei eine Google-Bombe alleine wohl nicht ausreichend für eine schwerwiegende Manipulation.