Übernimmt ein chinesisch-amerikanisches Joint-Venture IBMs PCs?

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Der Verkauf von IBMs PC-Geschäft an den chinesischen Computerhersteller Lenovo befindet sich offenbar in einer heiklen Phase und womöglich kurz vor dem Abschluss. Dies berichten heute zahlreiche Medien übereinstimmend. Die meisten Medien gehen wie die Financial Times Deutschland von einer Übernahme der PC-Sparte für 1,5 Milliarden Dollar in bar und mit eigenen Aktien aus. Offen ist noch, wie Lenovo die Übernahme finanzieren will. Das Unternehmen aus Hongkong, das bislang auf einen globalen Marktanteil von 2 Prozent kommt, verfügt über Barmittel in der Höhe von gut 400 Millionen Dollar. Allgemein wird davon ausgegangen, dass IBM sich im Gegenzug mit mindestens 5 Prozent an Lenovo beteiligen will. Dies entspräche beim heutigen Marktwert des Unternehmens aber lediglich rund 130 Millionen Dollar. Zahlreiche Analysten und Beobachter äussern deshalb auch Zweifel am Gelingen der Übernahme. Das Wall Street Journal will hingegen von Plänen zur Errichtung eines Joint-Venture von IBM und Lenovo wissen, das mehrheitlich in den Besitz der Chinesen fallen solle. Das Hauptquartier des neuen Unternehmens mit 2500 Mitarbeitern werde in Raleigh, North Carolina entstehen, berichtet das WSJ weiter.