UMTS in Japan bis jetzt ein Flopp
Der UMTS-Versuch in Japan ist offenbar bis jetzt wenig erfolgreich. Dies gestand gestern Donnerstag der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo. Ursprünglich wollte NTT DoCoMo bis Ende des Geschäftsjahres am 31. März 150 000 Kunden akquirieren. In den ersten drei Monaten seit Start des UMTS-Netzes wurden allerdings lediglich 30 000 Neukunden verzeichnet. Yoshinori Uda, DoCoMos Executive Vice President, hält jedoch am Ziel fest, bis März 2003 1,5 Millionen Nutzer des UMTS Service FOMA (Freedom of Mobile Mulitmedia Access) aufweisen zu können. Verantwortlich für den mangelnden Erfolg des UMTS-Angebots machte er vor allem die beschränkte Netzabdeckung (neben Tokio sind es seit Dezember die Grossstädte Kyoto und Nagoya) und die hohen Preise der Handsets.
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